E-Mail 0208 - 2 59 33 Anfahrt Kanzlei

Arbeitsrecht Oberhausen

Fachanwalt Nils Jurgutat

Die Anwaltskanzlei Jurgutat und Jurgutat besitzt eine Kernkompetenz im Bereich des Arbeitsrechts. Wir vertreten sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer in allen Angelegenheiten, die im Zusammenhang mit dem Arbeitsverhältnis stehen können.

Rechtsanwalt Nils Jurgutat ist seit 2001 Fachanwalt für Arbeitsrecht und betreut sowohl Arbeitnehmer als auch mittelständische Unternehmen zu folgenden Problemkreisen:

  • Abfindung nach erfolgter Kündigung oder Aufhebungsvereinbarung
  • Abmahnung bei Vorwürfen von vertragswidrigem Verhalten
  • Änderungskündigung
  • Arbeitnehmerüberlassung
  • Aufhebungsverträge zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer
  • Außerordentliche Kündigung
  • befristeter Arbeitsvertrag
  • Betriebsbedingte Kündigung
  • Betriebsrat
  • Betriebsübergang
  • Direktionsrecht des Arbeitgebers
  • Eingruppierung
  • Einigungsstelle
  • Elternzeit
  • Entfristungsklage
  • Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall
  • Feststellungsklage
  • Firmenwagen
  • Freie Mitarbeiter
  • Freistellung
  • Fristlose Kündigung
  • Gratifikation
  • Insolvenzgeld
  • Kündigung betriebsbedingt
  • Kündigung krankheitsbedingt
  • Kündigung verhaltensbedingt
  • Kündigungsschutzklage
  • Lohn
  • Lohnfortzahlung im Krankheitsfall
  • Probezeit
  • Prozesskostenhilfe
  • Schadenersatz
  • Sozialauswahl
  • Sozialplan
  • Tantieme
  • Teilzeitanspruch
  • Überstunden
  • Urlaub
  • Urlaubsabgeltung
  • Verdachtskündigung
  • Versetzung
  • Weihnachtsgratifikation
  • Wettbewerbsverbot
  • Zeugnis

Sie benötigen rechtliche Beratung und
möchten einen persönlichen Termin vereinbaren?

Kontaktieren Sie uns. Wir freuen uns auf Sie!

Jetzt Kontakt aufnehmen

Individualarbeitsrecht und kollektives Arbeitsrecht

Das Individualarbeitsrecht regelt die Rechtsbeziehungen zwischen den einzelnen Arbeitnehmern und ihren Arbeitgebern. Es umfasst u.a. Regelungen zu den Arbeitsverträgen, Arbeitszeiten, Entlohnung, Krankheit, Urlaub und Kündigung sowie das Arbeitnehmerschutzrecht.

Das kollektive Arbeitsrecht umfasst das Tarifvertragsrecht, das Betriebsverfassungsrecht, das Personalvertretungsrecht sowie das Mitbestimmungsrecht und das Arbeitskampfrecht. Hier ist auf betrieblicher Ebene insbesondere der eingerichtete Betriebsrat für die Arbeitnehmer an Entscheidungen, die den Betrieb betreffen beteiligt. Diese Rechte ergeben sich aus dem Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG).
 

Abmahnung
eine Abmahnung ist der arbeitgeberseitige Vorwurf gegenüber einem Mitarbeiter bezüglich vertragswidrigen Verhaltens mit der Aufforderung, bei Meidung einer Kündigung sich zu künftig vertragstreu zu verhalten.
Auch mündliche Abmahnungen sind möglich.

Arbeitsvertrag
Der Arbeitsvertrag regelt die Rechten und Pflichten zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Es ist ein meist schriftliches Dokument welches auf die Arbeitsbedingungen zwischen den Vertragsparteien festgelegt. Im Arbeitsvertrag können auch kollektivrechtliche Regelungen aus einem Tarifvertrag oder einer Betriebsvereinbarung enthalten sein.

Aufhebungsvertrag
Der Aufhebungsvertrag oder Auflösungsvertrag ist ein von dem Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer zu unterzeichnendes Vertragsdokument, welches das Arbeitsverhältnis im gegenseitigen Einvernehmen beendet. Der Aufhebungsvertrag stellt damit eine Alternative zur Kündigung des Arbeitsvertrages dar. Die Rechtsfolgen eines Aufhebungsvertrages können für den Arbeitnehmer nachteilig sein.

Kündigung
Das Arbeitsverhältnis wird gewöhnlich durch Kündigung seitens des Arbeitgebers oder des Arbeitnehmers beendet. Bei einer ausgesprochenen fristgerechten ordentlichen Kündigung sind die jeweils geltenden Kündigungsfristen zu beachten. Unter gewissen Voraussetzungen kann ein Arbeitsverhältnis auch außerordentlich ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist (fristlos) gekündigt werden. Der gekündigte Arbeitnehmer hat regelmäßig die Möglichkeit sich gegen eine ausgesprochene ordentliche oder außerordentliche Kündigung zur Wehr zu setzen, durch Einreichung einer Kündigungsschutzklage beim zuständigen Arbeitsgericht.

Zeugnis
Arbeitnehmer haben gegenüber ihrem Arbeitgeber einen Anspruch auf ein schriftliches Arbeitszeugnis, sobald das Beschäftigungsverhältnis endet. Im qualifizierten Arbeitszeugnis müssen die Tätigkeiten, die der Arbeitnehmer im Laufe seiner Beschäftigung ausgeübt hat vollständig und genau beschrieben werden, damit sich ein künftiger Arbeitgeber hieraus ein Bild machen kann. Ein nur kurzer Beschäftigung besteht gegebenenfalls auch nur ein Anspruch auf ein einfaches Arbeitszeugnis. Auch im Rahmen des bestehenden Arbeitsverhältnisses kann der Arbeitnehmer vom Arbeitgeber die Erteilung eines sogenannten Zwischenzeugnisses verlangen, welches ebenfalls die Aufgaben und Tätigkeiten des Arbeitnehmers enthalten soll.